Was bedeutet Regulative Medizin?

Der menschliche Organismus arbeitet wie ein riesiges, höchst komplexes Regel-oder Netzwerk. So gibt es die Hormonebene, die Abwehrebene sowie die Entgiftungsebene, um nur einige zu nennen. Auf jeder Ebene wird im gesunden Organismus permanent daran gearbeitet, ein gesundes Gleichgewicht aufrecht zu erhalten und Mißverhältnissen entgegenzusteuern (regulieren). Das Insulin soll den erhöhten Zuckerspiegel im Blut regulieren, die benachbarten Zellverbände sollen entartete Zellen sofort erkennen und zerstören, bis der gesunde regelhafte Zustand wieder erreicht ist und der Blutdruck soll flexibel Situationen der Anspannung und der Ruhe ausbalancieren.
Der kranke Organismus hat oftmals seine Reaktionsfähigkeit verloren und befindet sich in einer Regulationsstarre.
Die Regulative Medizin will den Körper in seiner Regulierfähigkeit unterstützen (Prävention) oder ihn zu seiner Regulierfähigkeit zurückführen ( Regulative Therapie). Es geht nicht darum, Krankheitssymptome zu unterdrücken, sondern darum, die Ursachen der Regulationsstarre zu erkennen und mit naturheilkundlichen oder bioenergetischen Maßnahmen auszugleichen.